Redaktion

Die Alltagsmacher stellen sich vor 

Eine Redak­tion für sozia­le Inhal­te, was ist das eigent­lich und wie funk­tio­niert sowas? Um ehr­lich zu sein ist es im Grun­de ein­fa­cher als man im ers­ten Moment anneh­men wür­de – wobei man sozi­al im dop­pel­ten Sin­ne wört­lich neh­men muss. Zum einen weil wir The­men behan­deln möch­ten, wel­che sich mit Men­schen und ihrem Mit­ein­an­der beschäf­ti­gen. Unser Fokus liegt dabei vor allem im Bereich der chro­ni­schen und sel­te­nen Erkran­kun­gen bzw. im Umgang mit die­sen – frei nach dem Mot­to: “Man lebt ja schließ­lich trotz­dem”, möch­ten wir Betrof­fe­nen sowie deren Ange­hö­ri­gen durch unse­re Arbeit Mut machen und Wege auf­zei­gen den All­tag zu bestrei­ten.

In sei­ner zwei­ten Bedeu­tung steht sozi­al für die Art der ver­wen­de­ten Medi­en bzw. der Kanä­le wel­che für die Ver­öf­fent­li­chung und Streu­ung der Inhal­te genutzt wer­den. Die digi­ta­len sozia­len Netz­werke und Diens­te sind nicht erst seit ges­tern im Mit­tel­punkt unse­res All­tags ange­langt – was liegt also näher als eben gen­au die­se, bei­nahe all­ge­gen­wär­ti­gen, Kanä­le als Medi­um für das Publi­zie­ren von Inhal­ten zu ver­wen­den. Neben der Mög­lich­keit die eige­ne Ziel­gruppe ohne Umwe­ge errei­chen zu kön­nen, bie­tet die­se Art der Ver­öf­fent­li­chung einen wei­te­ren, uns beson­ders wich­ti­gen Vor­zug: Das Feed­back unse­rer Leser, Zuschau­er und Fol­lo­wer erreicht uns direkt und umge­hend.

Das Team 


Stephan Bierwirth 

Redak­teur / Immun­de­fekt­pa­ti­ent und pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger

»Das Schick­sal ist nicht immer fair und vie­le Men­schen müs­sen durch eine Krank­heit ihr kom­plet­tes Leben umstel­len. Ande­re sind jah­re­lang auf der Suche nach der rich­ti­gen Dia­gno­se. Ja, und man­ch einer benö­tigt ein­fach mal einen guten, hilf­rei­chen Rat­schlag. Kei­ner kann sein Schick­sal ändern, aber: Man lebt ja schließ­li­ch trotz­dem und soll­te ein­fach das Bes­te dar­aus machen! Auch wir kön­nen nicht die gan­ze Welt auf den Kopf stel­len. Durch pas­sen­de Infor­ma­tio­nen und Auf­klä­rung sowie einen ande­ren Bli­ck auf die Din­ge kön­nen wir aber etwas dazu bei­tra­gen, dass sich die Situa­ti­on für Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge ver­bes­sert. Man darf nur nie den Mut ver­lie­ren – nie­mand ist allei­ne!«

Portrait_Stephan

Ste­phan ist der Kopf hin­ter den Inhal­ten unse­rer Arti­kel und Bei­träge. Von einem ange­bo­re­nen Immun­de­fekt selbst betrof­fen ver­steht er, was es bedeu­tet mit einer chro­ni­schen Erkran­kung sei­nen All­tag zu meis­tern. Mit Erfah­run­gen aus der sta­tio­nä­ren Pfle­ge, als pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger sowie als Pati­en­ten­be­treuer kennt er bei­de Sei­ten des Gesund­heits- und Sozi­al­we­sens.


Jens Bierwirth 

Gra­fi­ker / pfle­gen­der Ange­hö­ri­ger

»Es reicht nicht mehr der Gesell­schaft stän­dig neue Bei­spie­le von Leid und Pro­ble­men in Kam­pa­gnen zu zei­gen. Statt sie aus­zu­gren­zen müs­sen Betrof­fe­ne wie­der viel geziel­ter in den Lebens­mit­tel­punkt geholt wer­den. Inter­net und sozia­le Medi­en geben uns die Mög­lich­keit so gut wie nie zuvor Infor­ma­tio­nen für, wegen und vor allem mit Pati­en­ten zu erar­bei­ten und zu ver­brei­ten.«

Jens küm­mert sich als gra­fi­scher All­roun­der um die media­le Auf­be­rei­tung der redak­tio­nel­len Inhal­te. Von der Erstel­lung pas­sen­den Bild­ma­te­ri­als über die Auf­nahme bis hin zur digi­ta­len Post­pro­duc­tion – als aus­ge­bil­de­ter Medi­en­ge­stal­ter, und seit meh­re­ren Jah­ren frei­er Gra­fi­ker, ver­passt er den Inhal­ten mit Pho­to­shop, Fusi­on und Light­works die rich­tige Optik.


Wie entstand eigentlich die Idee dazu? 

Die Idee bzw. der Grund­stein zu den All­tags­ma­chern wur­de schon 2012 gesetzt, als Ste­phan sich als Betreu­er und per­sön­li­cher Assis­tent für Men­schen mit einer Behin­de­rung oder Erkran­kung selbst­stän­dig mach­te – eben der All­tags­ma­cher.

Im Lau­fe der dar­auf fol­gen­den Jah­re wur­de durch den Kon­takt zu mitt­ler­weile meh­re­ren hun­dert Pati­en­ten und deren Ange­hö­rige vor allem eines deut­lich: Es braucht mehr unab­hän­gige Auf­klä­rungs- und Öffent­lich­keits­ar­beit im The­men­kreis der sel­te­nen Erkran­kun­gen. Mit die­ser Erkennt­nis und dem Ein­stieg von Jens, der durch sei­nen Hin­ter­grund in der Medi­en- und Mar­ke­ting­bran­che einen wei­te­ren Bau­stein mit­brachte, wur­de dann im Juni 2016 aus dem All­tags­ma­cher, die All­tags­ma­cher – die freie Redak­tion für cross- und trans­me­dia­le Inhal­te.

Unser Ziel ist es, durch redak­tio­nelle Arbeit und die Nut­zung der sozia­lem Medi­en an der Auf­klä­rung in die­sem Feld mit­zu­wir­ken und gleich­zei­tig einen Mehr­wert für die sel­bst Betrof­fe­nen zu gene­rie­ren – eben frei nach dem Mot­to: Man lebt ja schließ­lich trotz­dem!

So bespie­len wir neben unse­rem Blog auch einen eige­nen You­Tube-Kanal und sind auf Face­book, Insta­gram sowie Twit­ter aktiv. Die­se Web­site bzw. der bereits erwähn­te Blog die­nen dabei als Con­tent Hub und zen­tra­les Archiv – die jewei­li­gen Erst­ver­öf­fent­li­chun­gen erfol­gen trans­me­dial auf ver­schie­de­nen Kanä­len.